Poomsae – Der Kampf gegen imaginäre Gegner

Die Poomsae (Bewegungsformen) stellen verschiedene Kampfsituationen gegen imaginäre Angreifer dar.

Von alters her werden Poomse dazu benutzt, Techniken zu erlernen, sie zu Abwehr und Angriff miteinander zu verbinden und dabei gleichzeitig die Bewegungen und die Atmung aufeinander abzustimmen.

Dabei wird dem Taekwondoin auch die Gelegenheit gegeben, zu lernen, wie er bei schnellen Bewegungen das Gleichgewicht erhalten und Gewichtsverlagerungen ausnutzen kann. Mit Taeguk (übers.: Größe und Ewigkeit – steht für den Ursprung allen Seins) hat man die acht grundlegenden Formen des Taekwondo bezeichnet, die von der WTF besonders propagiert werden und die in der ganzen Welt Gültigkeit haben. Gleichzeitig werden acht Grundgedanken der ostasiatischen Philosophie aus dem Taeguk entwickelt: die acht Zeichen der Macht, auf deren Grundlinien wir uns bei der Taeguk-Poomse bewegen.